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SUCHTERKRANKUNGEN/GESUNDHEITSVERSORGUNG Im Sprachgebrauch der EU wird der Begriff "Sucht" vorwiegend im Zusammenhang mit Drogen, Alkohol und Tabak verwendet. Er kann sich jedoch auch auf andere Impulskontrollstörungen wie Pathologisches Spielen, Esssucht, Kaufsucht, Hypersexualität, Pornographie- und Computersucht sowie Arbeits- oder Trainingssucht beziehen. Der Drogenkonsum, insbesondere unter jungen Menschen, hat einen historischen Höchststand erreicht. Die Maßnahmen der EU in diesem Bereich zielen in erster Linie auf Information und Prävention für junge Menschen und die Bekämpfung des Drogenhandels ab (EU-Drogenstrategie (2005-2012)). Weitere Prioritäten sind Tabakprävention und Tabakkontrolle sowie die Verhinderung von riskantem Alkoholkonsum unter Jugendlichen. Im Hinblick auf die Gesundheitsversorgung hat sich die EU zum Ziel gesetzt, die öffentliche Gesundheit zu verbessern, Krankheiten und Seuchen vorzubeugen und Gefahren für die menschliche Gesundheit aufzudecken. Die EU leistet ihren Beitrag zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit in Europa, insbesondere durch die Entwicklung eines umfassenden Gesundheitsinformationssystems, die Verbesserung der Möglichkeiten einer raschen Reaktion auf Gesundheitsbedrohungen, die Gewährleistung der Patientensicherheit und der Qualität der Gesundheitsfürsorge, aber auch durch Maßnahmen in den Bereichen Umwelt, Ernährung, Arbeit, Schule, Sport und Gesundheit. Dokumente: KOM(2007) 279: Weißbuch Ernährung, Übergewicht, Adipositas: Eine Strategie für Europa (30.5.2007)
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