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ARMUT

Im Jahr 2007 wurde Armutsbekämpfung sowohl in Verlautbarungen des Europäischen Entwicklungsfonds, der mit 78 Partnerländern im afrikanischen, karibischen und pazifischen Raum zusammenarbeitet, als auch in der Vorlage der Kommission zur Schaffung eines Instruments für Heranführungshilfe (IPA) (KOM(2004) 627), die sich mit der Gewährung von Entwicklungshilfe für die anderen Entwicklungsländer befasst, als vordringliches Ziel genannt.

Armutsbekämpfung bildet damit den Schwerpunkt von geographischen wie thematischen Programmen zu unterschiedlichen Themen wie Staatsführung und Demokratie, Soziale Entwicklung, Wirtschaftshilfe, Sicherheit und Konflikt, Natürliche Ressourcen sowie Infrastruktur und Transport. Diese Schwerpunktsetzung spiegelt sich auch in der Gestaltung von Programmen auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene wider.

Auf europäischer Ebene werden zudem verschiedene Maßnahmen gegen Obdachlosigkeit durchgeführt. Obwohl Menschen in allen europäischen Staaten von Obdachlosigkeit oder Wohnungsverlust betroffen sind, existieren nur wenige offizielle Statistiken zu diesem Thema, die sich überdies auch nur schwer miteinander vergleichen lassen. Das Fehlen solider Daten über das Ausmaß von Obdachlosigkeit erschwert das Verständnis ihrer Hintergründe und Ursachen und damit die Entwicklung von Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung.

Jedes fünfte Kind in der EU lebt unterhalb der Armutsgrenze, und in den meisten Ländern sind Kinder einem größeren Armutsrisiko ausgesetzt als der Rest der Bevölkerung. Gemeinsam vereinbarte Indikatoren wie Arbeitslosigkeit, Erwerbsarmut, unzureichende Familienhilfe sind die entscheidenden Faktoren, die Kinderarmut in allen Ländern beeinflussen.

 

 
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